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Von Townsville nach Mackay

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Feigen Rund 400 km legten wir heute zurück. Wenn man auf einem Highway in Australien unterwegs ist, dann sieht man nicht nur die schönen Dinge, die man sich von der wilden Landschaft Australiens erwartet. Wir sahen tote Wallabies und Kängurus am Straßenrand liegen, und davon sehr viele. Einmal hatten wir zur rechten Seite ein schwelendes Bushfeuer und wir kamen an Abbaugebieten für Zink und Kohle vorbei. Die Zuckerfabriken stoßen dunkle Rauchschwaden aus, die von der Kohleverbrennung kommen, die für deren Betrieb benötigt wird. Die Region ist als Sugar Cane Area ausgeschildert und über hunderte Kilometer ziehen sich Zuckerrohrfelder in Monokultur und in unterschiedlichen Reifestadien. Die Temperaturen hier ermöglichen ganzjährig die Bepflanzung und Ernte. Und hier werden für die Lebensmittelindustrie Rinder gezüchtet. Schön anzuschauen sind die vielen Greifvögel, die auch über dem Highway kreisen. Vorwiegend sind es Milane und Fischadler. Kokaburras sitzen auf Stro...

Paronella Park

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#paronella Bilder - Paronella Park Der Paronella Park in Innisfail ist mit Sicherheit eines der Highlights unserer gesamten Reise. Schon am Eingang begegnete uns ein älterer Herr, mit einem typischen, breitkrempigen Aussie-Hut am Kopf, der uns freundlich begrüßte, mitteilte, dass es im Park Wasser gäbe, das wir zum Auffüllen unserer Trinkflaschen nehmen könnten und wir sollten ruhig auch unser Snacks mit rein nehmen und uns Zeit nehmen. - Keine Ahnung wer der Herr war. Die gesamte Geschichte zur Entstehung des Park hier zu erzählen, würde den Rahmen sprengen und es gibt es umfangreiche Informationen unter diesem Link zu finden. Bemerkenswert war der Guide, der uns durch den Park führte. Ein schlaksiger, junger Aussie, dessen Herz eindeutig an diesem Park hängt. Mit Witz erzählte er die eine oder andere Begebenheit und ließ die Gründer damit wieder auferstehen. Und wie es meistens so ist, kam das Beste am Schluss. Die Führung war längst abgeschlossen - sie da...

Green Island - Great Barrier Reef

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Der Ausflug nach Green Island und die Möglichkeit am Great Barrier Reef zu schnorcheln hat heute nicht das gebracht, was ich mir erwartet hatte. Wir stiegen bei 22 °C aufs Boot und eine starke Brise strich uns um die Nase. Es war stark bewölkt und die Fahrt zur Insel war alles andere als ruhig. Der große Katamaran kam immer wieder hoch aus dem Wasser und schaukelte uns hin und her, auf und ab. - Ich fixierte eine lange Insel, an der wir vorbeifuhren! Ich hatte nicht erwartet, auf eine kleine Insel wie Green Island zu kommen, die dann so  touristisch war, dass man das Gefühl hatte, das Festland sei gleich Mal über eine Brücke zu erreichen. Die gesamte Insel war mit Bordwalks erschlossen, hatte Restaurants, kleine Shops, einen Swimmingpool, .... Keine Spur vom wilden Australien. Ich hatte auch nicht erwartet, an einer Stelle des Great Barrier Reefs zu landen, die man als Ausläufer bezeichnen kann. Ich hatte damit gerechnet an eine Stelle zu kommen, wo das Wasser tief und klar g...

Sky Rail nach Kuranda und Railway retour

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Mehr zufällig als geplant hatten wir heute die Gelegenheit noch einmal Regenwaldgebiet zu erkunden. Geführte Touren gibt es in Hülle und Fülle, aber das ist nicht unser Ding. Wir unternehmen unsere Ausflüge lieber auf eigene Faust. So war heute der Plan, dass wir mit der Sky Rail über das Dach des Urwaldes fahren und auf selber Strecke wieder retour. Wir hatten den Tag zwar überhaupt nicht verplant, aber dennoch rechneten wir mit keinem allzu hohen Zeitaufwand. Als wir dann an der Sky Rail Station waren, nutzten wir die Möglichkeit den Ausflug mit einer Zugfahrt zu kombinieren. Bis nach Kuranda mit der Sky Rail und von dort am Nachmittag mit dem Scenic Railway zurück. Die Sky Rail Fahrt über den Baumwipfeln war atemberaubend schön. Zwischendurch waren wir etwa 40 Meter über dem Boden. An manchen Stellen auch mehr. Exotische Vogelstimmen waren zu hören - aber nicht zu sehen - Blüten, und verwobene Gebilde - deren Inhalt vielleicht interessant ist - in den Baumwipfeln fielen auf. ...

Frei lebende Wallabies und doch eingesperrt

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In Trinity Beach, nördlich von Cairns, stießen wir auf eine seltsame Situation, die mit Wallabies, einer kleineren Art Kägurus, zu tun hat. Schon auf der Fahrt am Morgen am Motorway Richtung Norden, fielen uns die vielen Tiere auf, die sich auf einer großen Fläche aufhielten. Aufgrund der umliegenden Häuser und einiger sichtbarer Zäune gingen wir davon aus, dass es sich um eine Känguru-Farm handeln könnte. Vielleicht eine Känguruzucht, um deren Fleisch zu verkaufen? Am Rückweg suchten wir einen Weg, der uns zu diesem Feld führte und fanden auch einen. Die Tiere befanden sich auf einem eingezäunten Grundstück. Es war jedoch offentsichtlich, dass dieser von den Tieren übersprungen werden konnte. An manchen Stellen dürften sie bei den durchhängenden Drähten auch durchschlüpfen können. Ich fragte zwei Passanten, die mit einem Hund spazieren gingen. Die Herren waren ortsansässig und erzählten uns, dass die Tiere schon so lange an dem selben Platz seien, dass sie nach und nach von den ...

Daintree Rainforest - Der älteste Regenwald der Welt

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Der Draintree Regenwald ist der älteste der Welt. Dieses Fleckchen Erde ist ein Teil der World Herritage Area. Man kann hier viele Touren buchen, die geordnet und gezielt in das Gebiet führen. Es ist aber auch kein Problem alle Wege auf eigene Faust zu erkunden. Alles ist beschildert und man tut gut daran, sich an die Warnschilder zu halten. Wir waren an Stränden, an denen immer wieder Krokodile gesichtet werden, weil sie aus den Flußdeltas ins Meer schwimmen. An Strandzugängen sind Flaschen mit Essig montiert, um bei Kontakt mit giftigen Quallen erste Maßnahmen ergreifen zu können. Wir hielten uns am Myall Beach für einen ausgedehnten Spaziergang auf. Das ist jener Strand, wo der Regenwald und das Great Barrier Reef, das hier aus dem Wasser ragt, aufeinander treffen. 24 °C Lufttemperatur, aber das Meer war aufgepeitscht und braun vom Sand. Der Wind pfiff uns ziemlich rauh um die Nasen. Bilder - Myall Beach und Great Barrier Reef Bilder - Daintree Rainforest, Dubuji Walk ...

Wellington Point, Brisbane - Vogelattacke

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Gesucht: Strand mit tollem Blick aufs Meer. Gefunden: Naturpark am Wellington Point, der den Einheimischen und Urlaubern als Erholungsgebiet dient. Vom Ort Wellington Point geht man etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde bis zum Recreation Reserve, wo es auch Grillplätze gibt.  Fotos - Wellington Point Recreation Reserve Am Weg stießen wir auf kleine Krabben und Schlammspringer, die sich in ihre Sandhöhlen zurückzogen, sobald sie die Vibrationen unserer Schritte vernahmen. Ibisse und Möwen bohrten im nassen Sand und suchten nach Beute. Ein angenehmer Spaziergang bei 21 °C und einer leichten Brise. Erholung für die Seele. Am Rückweg zum Auto, unmittelbar daneben, griff mich ein Magpie, ein Flötenvogel - verwandt mit den uns bekannten Elstern - an. Ich hörte ihn nicht kommen und ich sah ihn auch nicht. Er knallte wie ein Tennisball seitlich auf meine Wange und Nase, verpasste mir einen Hieb, hinterließ blutige Kratzer auf meiner Nase und Hand und weg war er. - Außer dem S...

Mount Coot-Tha - Brisbane von oben

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Skyline von Brisbane Wir suchten nach einer guten Aussicht auf die Stadt Brisbane und fanden sie am Mount Coot-Tha. Die Aussies nennen ihn auch "Kuta". Bilder - Brisbane Stadtblick und Forest-Walk Eine Weile verbrachten wir am Lookout und genossen die Aussicht. Die 23 °C fühlten sich durch den starken Wind jedoch kühler an. Danach umrundeten wir den Gipfel durch Waldgebiet im Auto. Auf der Suche nach den Slaughter Falls, mussten wir feststellen, dass das Flussbett komplett ausgetrocknet und kein Wasserfall da war. Überall gab es Picknick-Plätze mit Feuerstellen, die mit Tafeln verstellt waren "Feuer unter keien Umständen erlaubt". Es ist so trocken, dass wir auch größere Flächen sehen konnten, die bereits gebrannt hatten und vermutlich von der Feuerwehr gelöscht worden waren. Wir konnten aber interessante Vögel beobachten. Ein Magpie - ein australischer Flötenvogel, bei uns als Elster bezeichnet, hier flötet er aber extrem laut - spielte mit Sarah. Sie ...

Die nächste Nacht und die nächste ...

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Unsere Nächtigungen haben wir bis jetzt spontan und vor Ort gesucht und gebucht. Die einzige Voraussetzung für die jeweiligen Zimmer oder Apartments ist, dass sie in Richtung unseres nächsten Zieles liegt. - Na ja. - Es gibt schon weitere Voraussetzungen wie Sauberkeit, Zugänglichkeit, Größe usw. Ibis Budget, Nähe Flughafen Bisbane Auf dieser Spontansuche kommt es schon Mal vor, dass man an der Rezeption vor verschlossenen Türen steht, weil diese kürzlich geschlossen hat. Im Fall des Harboureside Resorts in Southport war das um 17:10 Uhr und bei den Annexe Apartments in Brisbane um 16:05 Uhr. Alles kein Problem. Auf der Tür hängen Telefonnummern, die man in solchen Fällen anrufen kann und Hilfe eilt herbei. Die Abwicklung der Buchung erfolgte bis dato jedes Mal mit liebenswerter Freundlichkeit. Schlecht gelaunt scheint hier im Sonnenstaat Australiens niemand zu sein. - Zumindest sind UNS noch keine unfreundlichen Menschen begegnet. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Au...

Brisbane bei Nacht - Festival und Wiedersehen

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Wir stolperten buchstäblich in das Brisbane Festival hinein. Am Abend waren wir mit Nicola verabredet, die gleichzeitig mit Waimaria 2015 ihr Austauschjahr in Österreich verbracht hatte. Sie war bei einer Gastfamilie in Wien untergebracht, war aber auch ein paar Mal bei uns in der Steiermark und wir unternahmen gemeinsam Ausflüge. Nach einem gemeinsamen Abendessen in der City von Brisbane, gingen wir zu Fuß in Richtung South Bank. Dort hatte vor zwei Tagen ein Künstler-Festival begonnen. Jeden Abend treten dort bis Ende September Artisten, Tänzer und Sänger auf. Am Brisbane River gibt es eine Lichtshow und zu dieser kamen wir zufällig gerade rechtzeitig dazu, als sie begann. Anfangs waren wir noch auf der Brücke, was uns eine andere Perspektive ermöglichte als später, direkt auf South Bank. Fotos - Brisbane Festival Sarah, Nicola, Brigitte, Thomas